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Wasa verpasst Coup knapp
26.08.2018 17:15
Waldkirch St. Gallen zeigte gegen den FC Helsingborg eine starke Leistung. Lange führte man gegen den Vorjahressieger. Wasa wusste mit kämpferisch starken Leistungen und guten Abwehrleistung zu überzeugen. Doch im Schlussdrittel konnten die Schweden noch eine Schippe drauflegen und entschieden die Partie schliesslich mit 5:3 für sich. Wasa startete topmotiviert und fokussiert ins Spiel um Platz 3. Es war spürbar, dass die St. Galler dieses Spiel unbedingt gewinnen wollten. Waldkirch kam in den Startminuten zu den besseren Möglichkeiten und stand defensiv äusserst kompakt. Nach 2.41 Minuten wurde diese Anfangsbemühung mit einem ersten Powerplay belohnt. Und knapp 40 Sekunden später gelang Wasa tatsächlich die verdiente Führung. Roman Mittelholzer traf. Dieses Tor blieb bis nach Spielhälfte das einzige. Zum einen liess die kompakte St. Galler Hintermannschaft sehr wenig zu, zum anderen waren die Schweden bis zu diesem Zeitpunkt erschreckend ideenlos und ohne Durchschlagskraft. Auch eine höhere St. Galler Führung wäre nicht unverdient gewesen. Doch da den St. Gallern diese verwehrt blieb, stand es auch in der 32. Minute noch 1:0, als mit Michael Sutter ein Spieler von Waldkirch auf die Strafbank musste. Und dieses Powerplay nutzten die Schweden tatsächlich zum 1:1. Frederik Gjödalstuen wurde schön freigespielt und hatte keine Mühe einzuschieben. In der Folge tauchte Helsingborg vermehrt vor dem St. Galler Tor auf. Und die Schweden zeigten sich effizient. Mittels eines Handgelenkschusses von Fredrik Azelius ging der FCH erstmals in dieser Partie in Führung. Davon liess sich Wasa aber nicht verunsichern. Im Gegenteil: Nur kurze Zeit später lag der Ball wieder im Tor der Schweden. Allerdings zählte der Treffer wegen eines Torraumvergehens eines St.Gallers nicht. Doch kurz darauf lautete das Resultat auf der Anzeigetafel dann trotzdem 2:2. Michael Schiess verwertete einen zugesprochenen Penalty ohne Probleme. Der Start in den dritten Abschnitt gehörte ebenfalls Wasa. Nur gerade 44 Sekunden nach Wiederaufnahme der Partie war es erneut Michael Schiess, der sich als Torschütze feiern lassen konnte. Waldkirch spielte auch danach munter mit dem schwedischen Klub mit. Doch umso länger das Drittel dauerte, desto mehr Druck machten die Schweden auf das Tor von Wasa. In der 51. Minute war es dann passiert. Fredrik Azelius erhielt zu viele Freiräume und versenkte den Ball mittels einem starken Schlagschuss in den Maschen. Was folgte, war die stärkste Phase von Helsingborg in diesem Spiel. In der 53. wurde Linus Nordgren mustergültig von Daniel Sebek im Slot angespielt und verwertete diese Vorlage Volley. Mit dem 5:3 durch Andreas Lindholm in der 55. Minute war dann die endgültige Entscheidung gefalllen.
Waldkirch St. Gallen 3:5
FC Helsingborg

Chur Unihockey 2:5
Alligator Malans